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Freitag, 19:30 Uhr. Feindesland. Freezers Hamburg gegen Eisbären Berlin. Loge. Was für ein Kulturschock.

Eines der Vorteile einer Mutter mit Geschäftspartnern ist es, dass sie manchmal Logenplätze für diverse Hamburger Vereine angeboten bekommt – davon auch mal so viele, dass sie ihre liebende Tochter und ein paar Freunde mitnehmen kann.

Da wir beide uns standhaft weigern zum Vorstadtverein zu gehen, und da ich eine Dauerkarte für den FC besitze, blieben uns nur noch die Freezers. Eishockey hat mich schon immer gereizt, und so entschieden wir uns für das Topspiel Freezers gegen Eisbären.

Hier meine Eindrücke zusammengefasst als Top und Flop Liste:

Top:

  • Eishockey – geiler Sport! Mal eben den gegnerischen pukführenden Spieler in die Bande checken, sich den Puk schnappen und eiskalt versenken. Verdammt ist das cool…
  • Godzilla zum Anfeuern benutzen – ich konnte mich vor Lachen gar nicht mehr einkriegen

  • Meine von jeglichem Fanwissen unbeleckte Kollegin, die nur noch begeistert war
  • Das 51. Staat-Gefühl beim Einlass
  • Twitter, welches von dem Raub der Flammen bei Vorstadtvereinspiel berichtete

Flop:

  • Putzende Cheerleaderinnen. Geht’s noch? Das wirkte so, als wenn ihr partout nicht wollt, dass die Mädels sich vernünftig präsentieren. Wenn ihr keine vernünftige Beschäftigung für die Mädels habt, dann lasst es! Oder gebt denen gleich einen richtigen Auftritt – denn eigentlich ist Cheerleading ein interessanter Sport.
  • Dynamo-Vollspacken
  • Der Stadionsprecher. Phasenweise lustig, wie er die Eisbären als Bärchen bezeichnete, aber irgendwann nur noch peinlich. Und das als offizielle Person.
  • Parkplatz-Ausschilderung – warum ist jede beschissene Parkplatz-Farbe ausgeschildert nur Grau nicht?
  • Dämliche Halbzeit (oder wie auch immer das da heißt) Bespaßungen
  • Noch dämlichere Einspielmusik, die immer genau dann abbrach, wenn man sich an sie gewöhnt hatte.

Fazit:

Ich würde da noch mal hinfahren. Das ganze Drumherum war zwar nichts für mich, aber Eishockey an sich reizt mich sehr.

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