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Kritiken

Alle Film-, Buch-, was-auch-immer-Kritiken… :)

Lange hatte ich mich auf Ostern gefreut, nur um dann krank im Bett zu liegen… Aber das muss ja nicht heißen, dass ich mich ärgere. Stattdessen die faule Zeit genutzt und gleich 3 neue Serien geschaut. Zusätzlich zu den neuesten Folgen von Vikings und Supernatural, natürlich.

Ach ja, wie immer: Könnte spoilerlastig sein hier. ;)

Brillant, Lucifer…

Angefangen hat es mit Lucifer. Ich hatte schon eine Weile vor, das zu schauen, war aber auch gespalten. Der Stoff hat das Zeug, mir zu gefallen (ich liebe Dämonen und so). Für mich steht und fällt eine Serie aber auch oft mit den Schauspielern und ob ich sie leiden kann oder nicht. Nach den ersten Bildern war ich mir nicht sicher, ob ich mich mit Tom Ellis anfreunden konnte.

Und tadaa, nach dem Sehen der ersten Folge: Ich kann! Und hallo, was war ich begeistert nach den ersten Folgen! Sein ständiges Beharren darauf, unsterblich zu sein: Köstlich. Seine unkonventionelle Art, Befragungen durchzuführen: Wundervoll amüsant. Und dann sein Umgang mit der armen Maze, die doch nur zurück will… Yeah!

Nach einigen Folgen kam dann jedoch das erste Minus: Genau, Lucifer wird wieder sterblich… Eine ganze Weile habe ich noch gehofft, dass er einfach nur von Chloe verletzt werden kann, weil die Was-Weiß-Ich ist. Aber nein: Auch Feuer kann ihm was anhaben. Doof. Ich mochte die Szenen so sehr, bei denen er völlig gelassen vor Pistolenläufe gewandert ist… Nun gut, warten wir mal ab, wie sie das noch entwickelt. Gerade in der übersinnlichen Schiene könnte da mehr kommen. Und ich liebe ihn, wenn er wütend ist… *hach*

8 von 10 toten Schweinchen gehen bis jetzt an meinen neuen Lieblingsfürsten der Hölle.

Hör doch endlich mal zu, du dumme Nuss!

Das würde ich gerne Clary von Shadowhunters zubrüllen. Anstatt sich immer zu beklagen, dass niemand ihr was erzählt hat und wie scheiße das ist, könnte sie doch einfach mal zuhören, was die Leute ihr erzählen wollen? Das ist echt anstrengend.

Andererseits: Anscheinend muss ich das auch noch lernen.

Ich habe die Serie gefunden, mir gedacht, naja, schau das mal. Während der ersten Folge überkam mich ein Gefühl, als ob ich den Plot schon irgendwoher kennen würde. Dann fiel das Wort Mundi, und ich so: Moment! Das ist doch dieses Chroniken der Unterwelt! Dann habe ich mich endlich mal bequemt zu googeln. Und wurde bestätigt. Naja, ich schau mir das weiter an, und auch nochmal den Film, um die Unterschiede festzustellen (die ja doch schon ziemlich vorhanden sind). Dann telefoniere ich mit Kat van S, um ihr zu sagen: Hey, schau das mal, das ist auch von den Büchern von Cassandra Clare! Und sie so: Davon hab ich dir doch schon erzählt…

Äh, ja. Mein Gedächtnis war auch echt schon mal besser… *hüstel*

Zurück zur Serie: Tatsächlich gefallen mir die meisten Änderungen gegenüber dem Film. Vor allem Alec ist plötzlich viel interessanter geworden – ja gut, er sieht auch viel besser aus – und die Vampire gefallen mir sehr. Valentine hingegen mochte ich im Film lieber.

Nachdem ich dann alle verfügbaren Folgen gesehen habe, habe ich mir erstmal das Buch organisiert. Das erste habe ich jetzt durch. Wirklich begeistert bin ich nicht. Zum einen HASSE ich diese typische „ich bin ein tollpatschiges nervtötendes Mädchen“-Stories. Zum anderen ist der Schreibstil irgendwie… weiß auch nicht. Nicht so meins. Was mich total ärgert, denn den Plot an sich finde ich echt gut. Also lesen wir das mal weiter, nur um zu erfahren wie es weitergeht. Ich bin ja neugierig und so.

Insgesamt bekommen die Shadowhunters 7 von 10 Runen von mir, aber auch nur, weil Alec so heiß ist. (Ich weiß, ich bin manchmal echt n Mädchen. ^^)

The Musketeers

Wieder eine Serie, die mir von anderen empfohlen wurde, hauptsächlich wegen der Kostüme. Ansonsten hat mich die eher abgeschreckt, ich bin eigentlich nicht so der Fan von Mantel und Degen. Hach, was habe ich mich getäuscht: Die gefallen mir!

Die Plottwiste innerhalb der Serie sind echt cool, auch wenn man spätestens in der zweiten Staffel schon gut merkt, was gerade abgeht. Das die Musketiere dabei meist noch ein spöttisches Grinsen auf dem Gesicht haben macht das aber wieder wett. Gleichzeitig liebe ich es, dass endlich auch mal Musketen und Pistolen in rauhen Mengen zum Einsatz kommen. Zusätzlich gibt es sein paar starke weibliche Charaktere (von Floh hätte ich mir allerdings mehr Auftritte gewünscht).

Der größte Pluspunkt der Serie ist und bleibt aber die Kostümauswahl. Viel Leder, viel Dreck. So muss das sein.

Zuletzt noch erwähnt: Marc Warren als Rochefort. Endlich mal ein „guter“ Rochefort. ^^

9 von 10 Pistolenkugeln

Abends im Elektronikhändler unseres Vertrauens. Gefrustet vom schlechten Filmerlebnis (Orcs) streifen zwei Personen durch die DVD-Abteilung. Plötzlich blitzt es in den Augen. Ein Cover sticht hervor. Darauf zwei … äh… ja, was eigentlich? Die sahen aus wie Zombies. Oder so ähnlich. Also die Rückseite gelesen, man kauft ja nicht alles einfach so. Handelt von irgendwelchen Bluttrinkern. Passt, gekauft.

Tage darauf.

Oben genannte Personen überlegen, was sie abends gucken wollen.

„Lass doch das mit den Zombies gucken!“ Stille.

„Zombies? Ich hab nur was mit Vampiren.“ Stille.

Ja, liebe Filmhersteller: Sowas passiert, wenn nicht ganz klar ist, ob man nun einen Film über Zombies oder über Vampire dreht!

Nun ja – nach dem letzten Film hatten wir keine hohen Erwartungen. Und wurden eiskalt überrascht. Der Film macht echt Spaß! Nicht nur, weil Bart so verdammt geil aussieht. Die Gags passen („Scientology kann dir helfen!“), die Story passt (vor allem, dass die Vampirzombies nicht einfach wie erwartet im Meer versenkt werden – ui, Spoiler… ^^), die Ausstattung passt (mag aber auch daran liegen, dass ich Camaros einfach mag…).

Über Kleinigkeiten wie eine merkwürdige Verwesenszeiten sieht man dabei gerne inweg.

Also, liebe frustrierte Orcs-Gucker: Dieser Film hilft über eure Depression hinweg!

Es folgt ein Gastbeitrag von der unglaublich genialen Kat Van S, die ich kaum dazu drängen musste und die genauso herrlich verplant schreibt wie ich. :)

Wir schreiben das Jahr 2012, den 24.11.2012 um genau zu sein.
Sternzeit 2015487.1254.6987 oder einfacher ausgedrückt: LOST: Auf der Suche nach dem Mülleimer!
Nachdem wir also von dem phänomenalen Freezersspiel zu Crash gefahren sind, hieß es erst einmal schlafen.
Am nächsten Morgen, Frisch wie der Frühling (manche hätten auch denken können, die Zombies hätten ihren freien Tag), ging es also los:
Mülleimer suchen
Garage aufräumen
Mülleimer suchen
Garage aufräumen
Mülleimer auf einem Spielplatz finden
Leder zuschneiden und Filme gucken.

“Orcs” ein….Spezieller Film.

Es gibt ja Filme die so schlecht sind das sie wieder gut sind. Leider gehört “Orcs” nicht dazu.
Der fängt schlecht an, hat einen sehr schlechten Mittelteil und hört genauso schlecht wieder auf.
Punkt eins: Orks in einem Amerikanischen Nationalpark?!?? Ehrlich jetzt? Bewacht von einem Paar kiffenden, schnurrbärtigen Männern, die nicht mal gut aussehen.
Der Inhalt ist ziemlich einfach gestrickt, Orks tauchen in einem Nationalpark auf, laufen durch die Gegend und hauen alles kurz und klein, und warum bleiben sie im Nationalpark wenn sie die ganze Welt haben können?!
Ganz einfach, sie wollen den mit dem Schnurrbart fertig machen!

Zum Rest des Films gibt es leider nicht mehr viel zu sagen außer:
Kostüme werden gemacht damit man denkt, dass alles echt ist, was da so passiert. Aber wenn Orks nur einen ollen Lederlappen über ihren Turnschuhen haben, man teilweise die Jeanshose zwischen ein paar Baumwollfetzen sieht und die Masken so schlecht sind das ich beim Angucken fast einen Lachanfall bekommen habe sin des definitive keine guten Kostüme. Vor allem wenn man weiß wie gute gemacht werden, weil man während des Films gerade selber an einem Orkkostüm bastelt!

Fazit: Wer was hohl Witziges gucken will, sollte sich an Tucker and Dale oder Zombieland halten aber nicht an diesen Film.
Jetzt wird er bestimmt erst recht geguckt weil man sich denkt: “Hey, so scheiße kann ein Film doch gar nicht sein!”
ER KANN!!

Kat Van S