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Basteln

Bastelkrams! Egal ob für Larp, Schmuck oder whatever… :)

Oder: Was passiert wenn man nähen kann und zu hilfsbereit ist :)

Seit geraumer Zeit nähe ich einen Großteil meine Kostüme und Gewandungen fürs Larp selbst. Mit ein wenig Anleitung, Übung und handwerklichem Geschick ist das auch gar nicht so schwer. An die atemberaubenden Sachen, die Alina von Wandelnde Bilder zaubert, komme ich natürlich lange nicht dran. Echt jetzt, wenn ihr Zeit habt, schaut euch mal ihre Galerie an… Alter!

Aber zurück zu mir.

Wenn man sich die Gewandungen selbst näht und darüber redet, findet man schnell Freunde, die so etwas auch haben wollen. Und ich bin ja schon hilfsbereit. Aus einem Witz heraus wurde dann während einer langen Nähsession die imaginäre Schneiderei Clark’s Clothing geboren. Zunächst nur für das Setting der Tortuga, doch inzwischen will ich mehr… Echte Clark’s wurden nun auch in der Grafschaft Rotenmoor, in Kelriothar sowie auf einer deutschen Zauberschule gesichtet. Gerüchten zufolge sollen sogar einige Stücke ihren Weg zur diesjährigen RPC finden. Und ich wäre nicht ich, hätte ich nicht längst eine passende Hintergrundstory dazu.

Der berühmte Londoner Schneidermeisterin Sophie Clark fertigte eines Tages einen besonderen Mantel an, einen, der es ihr erlaubte, durch die Dimensionen und Zeiten zu reisen. Und was sie in den anderen Dimensionen alles fand… Die erlesensten Stoffe, Techniken, Schnittmuster… O.O Und die besten Käufer. So eröffnete sie in ausgewählten Dimensionen Zweigstellen ihrer Schneiderei. Manchmal wussten diese, woher Clark kam (wie zum Beispiel die Mitarbeiter der Schneiderei im Zaubererviertel Wettloopsweg), manchmal aber auch nicht. Aber immer hatte sie Erfolg mit ihren erlesenen Waren.

Für die neueste Kollektion benutzt Sophie ein Schnittmuster von Kostuemkram. Leider ist dieses nur historisierend, und es ist viel Änderungsarbeit notwendig, um daraus etwas vernünftiges zu produzieren. Die Auszubildenden, die Sophie helfen sollen, verdaddeln ihre Zeit auch lieber am Handy. Das hätte es früher nicht gegeben. Tz. Und dann noch das: Ein Großauftrag für die Crew der Pandora. Bei der Menge an Kleidung müsste damit die ganze Crew ausgerüstet sein, doch Sophie weiß, dass Teile der Crew einen sehr exquisiten Geschmack haben und mehr als ein Teil mit ihrem Namen drauf tragen wollen. Also erhalten diese gleich eine komplette Ausstattung.

Also, mal wieder Ernst:

Ich sitze gerade an einer Uniform, angelehnt an die der Royal Navy und im Rokoko-Stil. Inklusive Jacke, Hemd, Weste und Kniebundhose. Zusätzlich kommen noch drei weitere Hosen für Crewmitglieder sowie noch zwei Hemden, eine Jacke und eine Weste, die aber hoffentlich meine Freunde unter Anleitung nähen können. Die sollen ja auch was lernen.

Die erste Kniebundhose ist schon fertig, Fotos dazu folgen.

Und ich mache drei Kreuze, wenn die Tortuga ist, denn dann habe ich endlich wieder Zeit für Rakhyr zu nähen.

So, Captain America liegt hinter mir und Mama. Ich muss sagen, dass ich nach jedem Captain America wieder begeistert bin, auch wenn ich Cap eigentlich gar nicht mag… Aber der Rest da stimmt. Am besten an Civil War hat mir Spiderman gefallen – nicht, weil der jünger und jünger wird, und auch nicht wegen des Aussehens, sondern einfach wegen der Sprüche und der Unbekümmertheit beim Kämpfen. Hach, sowas liebe ich… Btw: Ich kann mich Team-mäßig nicht entscheiden. Was für ein Glück, dass ich es nicht muss.

Schon vor geraumer Zeit habe ich dank Onkel Tim von den verdammt cool aussehenden Metal Earth-Modellen gehört. Mein Onkel hat da einen X-Wing gebaut, das geht für mich natürlich nicht. Also habe ich mir die Modelle der dunklen Seite besorgt: TIE-Fighter, AT-AT und Sternenzerstörer. Und dann… lagen die Dinger bei mir rum. Bis heute.

Heute musste ich auf eine wichtige Lieferung warten (neues Bett – Yeah!), und da fiel mein Blick wieder auf die Packungen mit den Modellen. Fangen wir also mit dem TIE-Fighter an. Schmuckzangen habe ich ja schon eine Menge, also dachte ich, ich wäre gut genug dafür ausgerüstet… Pustekuchen. Der TIE ist so verdammt klein… Die Laschen, die man umbiegen muss, sind nur ein paar Zehntel Milimeter groß. Dafür sind selbst meine Schmuckzangen zu groß. Nun hatte ich aber schon einmal angefangen, also musste ich improvisieren: Eine Wimpernzange sowie eine Stecknadel konnten da glücklicherweise helfen, so dass ich zum Zeitpunkt der Bettlieferung schon einen gewissen Rohbau fertig hatte.

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Wer braucht schon Flügel?

Als ich dann weiterarbeiten wollte, machte mir jedoch – wieder einmal – Azro einen Strich durch die Rechnung. Das scheint inzwischen seine liebste Beschäftigung geworden zu sein, wenn ich mal bastel.

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Wirklich kuschelig ist so ein TIE eigentlich nicht…

Immerhin lässt sich das Katerchen mit etwas Kuschelei besänftigen, weiter also mit der Bastelei. Die Anleitung ist in Ordnung, könnte bei einigen Details aber aussagekräftiger sein. Am Anfang habe ich die Zeichen, ob man die Laschen nun drehen oder biegen soll, nicht erkannt, aber nach einer gewisse Zeit hatte ich den Dreh raus. Schade nur, dass sich Fehler kaum korrigieren lassen. Nun schauen die Waffensysteme meines ersten TIE-Versuches leider nach hinten. Aber naja, von da kann ja auch mal wer kommen… :)

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Shiny TIE-Fighter <3

Zusammengefasst bin ich sehr begeistert von dem Modell. Es ist zwar echt nicht einfach, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das sieht um Längen besser aus als die typischen Kunststoffmodelle. Als nächstes gehe ich wohl an den Sternenzerstörer, dann folgen wieder Fotos. Bis dahin ist jetzt aber erstmal Schlafenszeit, das neue Bett wartet auf mich. Gute Nacht! ^^

Brettchenweben. Das klang für mich immer sonderlich kompliziert, und die Anleitungen im Internet haben da auch nicht wirklich geholfen. Trotz allem sah ich immer wieder schicke Brettchenborte, und war neidisch… Also blieb ich beharrlich, las mehr Internetseiten, und irgendwann (also vorletzte Woche) war ich so weit, dass ich es probieren wollte. Nun fehlte mir aber Material. Ebay hilft, aber es braucht etwas, so dass ich erst jetzt am Wochenende starten konnte. Das Aufspannen dauerte dabei echt lange, vor allem weil ich erstmal schauen musste, wie das überhaupt mit dem Rahmen funktioniert. Als erstes Stück habe ich ein ziemlich einfaches Muster mit zehn Brettchen ausgesucht. Und es gleich erstmal verhaun… Aber da das beim verzählen entstandene Muster auch nicht schlecht aussieht, mache ich jetzt einfach mal so weiter.Img_5942

Generell kann ich sagen, dass ich glücklich bin, einen Rahmen gekauft zu haben. Die Gürtelmethode wäre zwar günstiger, aber ich bin zu unstet, um lange herumzusitzen. Den Rahmen kann ich immer aus der Hand legen, um mal kurz aufzustehen, das geht beim Gürteln nicht. Nicht so schön am Rahmen ist die Spannmöglichkeit. Das Einspannen der Fäden funktioniert mit den Stäbchen am Ende und ist dementsprechend nicht stufenlos möglich und teilweise etwas anstrengend. Wenn ich noch weiter webe, werde ich mir da sicherlich noch etwas besseres zulegen.

Pappbrettchen erwiesen sich bis jetzt nicht als so praktisch, aber da habe ich noch keine Alternative. Nachdem ich jetzt ca. 1 Meter gewebt habe, reißen die verwendeten Pappbrettchen an den Löchern schon leicht ein. Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, was ich von den Alternativen halten soll. Metallbrettchen stelle ich mir zu schwer vor, vor allem da mögliche Grate ziemlich schnell den Faden beschädigen könnten. Plastikbrettchen? Aber aus welchem Plastik? Ich halte euch auf dem Laufenden, wenn ich etwas besseres gefunden habe. ^^

 

Die Würfel sind gefallen: Weniger Glitzerfee, mehr cooles Kleid. :)

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Auch diesen Taftstoff habe ich in Dänemark gefunden. Den habe ich zuerst in rosa gesehen, in der Restetruhe, und der war so unheimlich günstig, dass ich ihn trotz der grausigen Farbe mitgenommen habe. Der in diesem wundervollen Rot hingegen war etwas teurer.

Der Schnitt ist mein derzeitiger Lieblingsschnitt, das Cersei-Kleid von Simplicity. Die Ärmel habe ich abgeändert zu geraden Ärmeln ohne viel Geflatter. Der Rock ist kürzer, eventuell trage ich später einen schwarzen Petticoat darunter, wenn es mir gefällt.

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Das Kleid ist noch nicht ganz fertig, die Säume und die Verzierungen fehlen noch. Nach Beratung durch meine möglicherweise etwas von den Fragen genervte Mutter habe ich mich entschlossen, mit der Blumenranke noch etwas mehr Farbe zu wagen. Die Ranke muss auch noch befestigt werden.

Dieser Blogbeitrag war übrigens nicht ganz einfach zu schreiben – Maskottchen Azro wollte mithelfen… :)

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Die Bannerträgerin des Söldnerheeres vom Conquest hat jetzt auch einen eigenen Bastelblog: Rakhyr. Dort habe ich bis jetzt erst die derzeitigen Planungen aufgeschrieben, Bastelfortschritt wird erst dokumentiert, wenn er auch existiert… :)