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Basteln

Bastelkrams! Egal ob für Larp, Schmuck oder whatever… :)

Endlich ist es so weit!
Heute habe ich die letzten Körbe eingeräumt und kann gleich das wundervolle Wetter nutzen, um ein Bild von meinem neuen Bastel(t)raum machen.

Traum-Panorama

An der langen Wand steht eine 4,7m lange und 0,9m tiefe Arbeitsplatte aus Akazienholz auf drei Kallax-Regalen. Da tiefe Arbeitsplatten ein Vermögen kosten, haben wir 0,6m tiefe Platten gekauft und diese mit Epoxydharz geklebt. Durch die Optik der Platten fällt die Klebenaht nicht mal auf – Perfekt. :)

Vorbereitung fürs Kleben

Um nicht immer unter den Tisch zu den Steckdosen kriechen zu müssen, haben wir Steckdosen im Tisch versenkt. Zusätzlich haben wir Belüftungsschlitze für die Heizung angebracht, damit es nicht zu einem Wärmestau kommt.

Elektrik anschließen – nichts für mich ^.^

In der Mitte des Raumes steht mein Zuschneidetisch mit einer Platte von 1,2m x 1,5m. Auch hier haben wir Akazienplatten geklebt. Die Arbeitsplatte liegt auf zwei Stützen, die an zwei Kallax-Regalen befestigt sind. Durch den Überstand der Platte sieht es so aus, als würde die Platte schweben. Magie pur also. ^^

Befestigung der Stützen

Sobald alles bei mir aufgebaut war, habe ich die Oberflächen noch einmal geschliffen und mit Holz-Siegel behandelt. Azro fand es übrigens gar nicht toll, dass er dabei nicht zu schauen durfte…

Lass mich REIIIIIIIN!!!!!

Nachdem ich euch in Teil 1 gezeigt habe, wie mein altes Bastel-Atelier aussah und warum ich unzufrieden war, zeige ich euch heute die Zwischenlösung.

Zwischenlösung

Nach dem Wechsel der Räumlichkeiten (Bastelzimmer nach unten, Wohnzimmer nach oben), hatte ich endlich genug Platz für alles. Ich konnte nähen, ohne mir den Kopf an der Dachschräge zu stoßen!

Was mir jedoch enorm missfallen hat, war das Aussehen. Die einzelnen Ikea-Tische wollten sich einfach nicht so anordnen lassen, wie ich sie haben wollte – zudem hat mir der Tisch an der Heizung seine warme Position sehr übel genommen und sich kurzerhand seiner Klebeleiste am Rand entledigt.

Ganz schön duster hier

Wundert euch nicht über die Vorhänge an der großen Fensterfront – die waren hauptsächlich Sichtschutz gegenüber meinen Nachbarn, die direkt gegenüber ihr Küchenfenster haben. Sah natürlich nicht hübsch aus, war aber praktisch. :)

Zusätzlich blieb so ja das im letzten Artikel erwähnte Problem mit der Untauglichkeit der Tische für meine Nähmaschinchen. Also war klar: Ich bin noch nicht bei der optimalen Lösung angekommen.

Heute fange ich eine kleine Mini-Serie an Blogbeiträgen an, um euch meinen neuen Basteltraum zu zeigen – und mich damit für die Inspiration zu bedanken, die ich in zahlreichen Pinterest-Pinnwänden, Facebook-Gruppen und vor allem auch persönlich von meinen Freunden erhalten habe. Danke! <3

Die Grundsituation war eigentlich schon nicht schlecht. Eigentlich ist ein tolles Wort, nicht wahr? :) Ich habe in meiner Wohnung einen Raum direkt unter dem Dachfirst, welchen ich mit einer Menge wild zusammengestellten IKEA-Tischen und –Regalen zu einem Bastel-Atelier eingerichtet hatte.

Das alte Bastel-Atelier

Ein Problem an einem Zimmer mit Dachschrägen ist jedoch, dass sehr viel Platz verloren geht. Gut zu erkennen ist das an dem Tisch, auf dem meine geliebte Sticki steht: Zum Sticken musste ich sie jedes Mal umstellen. Sehr unbefriedigend…
Zudem ist der Raum durch seine Ecken leider nur sehr schwer mit Tischen zu bestücken. Ganz recht auf dem Foto kann man gut sehen, dass ich da eine tolle Lücke hatte, in die ständig Dinge gefallen sind. Die Katzen hat es gefreut (endlich was zum Spielen), mich weniger.

Meine Möbelauswahl war ebenfalls nicht perfekt. Die Tische sahen zwar zunächst hübsch aus, und sind als Schreibtische sicher auch gut zu gebrauchen, aber als Nähtische taugen sie in meinen Augen nicht. Gerade die Overlock hat das zu geführt, dass die Tischplatte sich durchgebogen hat, und beim Nähen mit ihr ganz gut in Schwingung gekommen ist.

Das größte Problem war jedoch die Wärme im Sommer. Wenn es draußen schon um die 30°C ist, ist es in dem Dachzimmer gefühlt doppelt so warm. Also so warm, dass man überall am Körper Fäden im Schweiß kleben hat und keine Nadeln mehr einfädeln kann, da man immer abrutscht… Bähhhh… Das hat dazu geführt, dass ich im Sommer meine Maschinchen ein Stockwerk tiefer in mein Wohn- und Esszimmer getragen und dort gearbeitet habe. Und wer meine Arbeitsweise kennt weiß, dass das mit viel Chaos und Unordnung verbunden war. Gemütlich auf dem Sofa zu sitzen, während in Sichtweise ein Haufen Bastelkrams rumfliegt, ist nicht sehr entspannend.

So kam ich schnell zu dem Schluss: Es muss sich etwas ändern. Trotzdem habe ich relativ lange mit mir gehadert, ob ich den Bastelraum und das Wohnzimmer wirklich tauschen soll. Das war schon ein schönes Wohnzimmer, gerade mit dem angeschlossenen Essbereich auch sehr gemütlich bei Partys. Der Essbereich musste auch definitiv bleiben wo er ist – oben ist aufgrund der Schrägen nicht genug Platz dafür.

Aber wie heißt es so schön: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Ich lebe noch!

Glaube ich zumindest. Wenn ich die Zeit habe, irgendetwas zu glauben. Neben der Planung der ersten SöldnerCon (check this out: http://soeldnercon.de) habe ich tatsächlich beschlossen, mal etwas für meinen Werdegang zu tun und mich weiterzubilden. Klein-Any wird jetzt Meister. Also, so in zweieinhalb Jahren. :)

Natürlich hindert mich das nicht am Basteln. Und weil ich so mitteilungsbedürftig bin, zeige ich euch hier ein Bild von Rakhyrs Anam (ihrem Seelenpüppchen). Leider hat Anamchen die erste Con nicht so recht überlebt. Lerneffekt: Robustere Püppchen bauen. Anamchen bekommt also demnächst Arme aus Knochen statt aus brüchigem Holz.

Das süße Anamchen

Zusätzlich zu den üblichen Basteleien an Rakhyrs DIngen habe ich mir – wieder einmal – einen weiteren Chara aufgeladen. Dieses Mal eine Nordfrau für einen einmaligen NSC-Auftritt auf einer Wintercon. Das hat den Vorteil, dass ich die Klamotten später bei Rakhyr weiter verwenden kann – und den Nachteil, dass ich jetzt in kurzer Zeit eine komplette Gewandung schaffen muss. Da es ein einmaliger Auftritt ist, bin ich nicht ganz so genau bei der Stoffwahl, wie man es sein sollte – aber mir fehlt einfach die Zeit, andere Stoffe zu besorgen.

Ihr seht hier also den Zwischenstand für meine Wikingerin, deren Unterkleid gerüchteweise Polyesterfasern enthält (Ohgottohgottohgott).

Unterkleid und Trägerkleid noch ohne Träger

Weitere Schritte sind das Anbringen der Träger sowie Verzieren des Ganzen. Die Brustfibeln werde ich – wenn die Zeit es zulässt – aus Kupferdraht fertigen. Dann folgt noch ein Mantel, den ich aus einem Wollkleid vom Mytholon-Lagerverkauf improvisieren werde. Aus einem weiteren Wollkleid wird eine Gugel. Wenn ich dann noch Stulpen von einer guten Freundin bekomme, sollte ich warm genug eingepackt sein. :)

Wer meine Wohnung kennt, kann übrigens sehen, dass ich mein Bastelzimmer umgezogen habe. Nach langem RIngen habe ich aus dem großen Wohnzimmer ein Bastelzimmer gemacht – und ich liebe es. Das Dachatelier ist jetzt eine gemütliche Sofaecke, und dafür habe ich endlich viel Platz zum Basteln. Dafür steht auch noch ein Mammutprojekt an: Eine neue Arbeitsplatte muss her, denn die Tische vom schwedischen Möbelhaus sind zu wackelig für meine Maschinchen. Glücklicheriwese hat Papa sich bereit erklärt, mir zu helfen (Großartiges Geburtstagsgeschenk <3). Sobald ich Zeit dafür, kommt hier näheres dazu.

So, nun ist es endlich soweit: In knapp einer Stunde geht es auf Richtung Köln zur RPC.

Slytherinrobe

Slytherinrobe

Ich hoffe, da ganz viele tolle Leute zu treffen, ein cooles Schwert für die liebe *hust* Rakhyr zu ergattern und natürlich meine schicke neue Slytherin-Gewandung hervorzuzeigen. Ach, warum warten? Hier ist zumindest schon mal ein kleiner Vorgeschmack: Das erste Teil aus der imaginären Schneiderei Clark’s Textiles and Clothing, welches einzig und allein für mich geschneidert wurde.

Detailansicht Stickerei

Detailansicht Stickerei

Wie so oft habe ich mir beim Einkaufen die Stoffsorten nicht gemerkt. Ich bin aber auch noch nicht so firm damit – und da ich kein A-Papst bin, ist es mir auch nicht so wichtig. (Gut, bei einem Harry Potter-Kostüm ist auch überhaupt nicht relevant…) Der Umhang besteht aus einem sehr schicken schwarz gemusterten schwarzen Stoff mit dunkelgrünem Futter (das extrem fingerfreundlich ist ^^). Leider musste ich dabei unter akutem Stoffmangel leiden, da es von dem wirklich schönen Mantelstoff nur noch einen Rest im Stoffdealer meines Vertrauens gab. Die Ärmel sind damit ca. 5 cm zu kurz geraten, aber das fällt glücklicherweise kaum auf. Verziert ist der Mantel mit silberner Hausstickerei, auf der Innenseite ist natürlich noch das bekannte Markenzeichen angebracht.

Nur echt mit Clark's-Logo :)

Nur echt mit Clark’s-Logo :)

Also, ich freue mich auf euch! :)