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Heute fange ich eine kleine Mini-Serie an Blogbeiträgen an, um euch meinen neuen Basteltraum zu zeigen – und mich damit für die Inspiration zu bedanken, die ich in zahlreichen Pinterest-Pinnwänden, Facebook-Gruppen und vor allem auch persönlich von meinen Freunden erhalten habe. Danke! <3

Die Grundsituation war eigentlich schon nicht schlecht. Eigentlich ist ein tolles Wort, nicht wahr? :) Ich habe in meiner Wohnung einen Raum direkt unter dem Dachfirst, welchen ich mit einer Menge wild zusammengestellten IKEA-Tischen und –Regalen zu einem Bastel-Atelier eingerichtet hatte.

Das alte Bastel-Atelier

Ein Problem an einem Zimmer mit Dachschrägen ist jedoch, dass sehr viel Platz verloren geht. Gut zu erkennen ist das an dem Tisch, auf dem meine geliebte Sticki steht: Zum Sticken musste ich sie jedes Mal umstellen. Sehr unbefriedigend…
Zudem ist der Raum durch seine Ecken leider nur sehr schwer mit Tischen zu bestücken. Ganz recht auf dem Foto kann man gut sehen, dass ich da eine tolle Lücke hatte, in die ständig Dinge gefallen sind. Die Katzen hat es gefreut (endlich was zum Spielen), mich weniger.

Meine Möbelauswahl war ebenfalls nicht perfekt. Die Tische sahen zwar zunächst hübsch aus, und sind als Schreibtische sicher auch gut zu gebrauchen, aber als Nähtische taugen sie in meinen Augen nicht. Gerade die Overlock hat das zu geführt, dass die Tischplatte sich durchgebogen hat, und beim Nähen mit ihr ganz gut in Schwingung gekommen ist.

Das größte Problem war jedoch die Wärme im Sommer. Wenn es draußen schon um die 30°C ist, ist es in dem Dachzimmer gefühlt doppelt so warm. Also so warm, dass man überall am Körper Fäden im Schweiß kleben hat und keine Nadeln mehr einfädeln kann, da man immer abrutscht… Bähhhh… Das hat dazu geführt, dass ich im Sommer meine Maschinchen ein Stockwerk tiefer in mein Wohn- und Esszimmer getragen und dort gearbeitet habe. Und wer meine Arbeitsweise kennt weiß, dass das mit viel Chaos und Unordnung verbunden war. Gemütlich auf dem Sofa zu sitzen, während in Sichtweise ein Haufen Bastelkrams rumfliegt, ist nicht sehr entspannend.

So kam ich schnell zu dem Schluss: Es muss sich etwas ändern. Trotzdem habe ich relativ lange mit mir gehadert, ob ich den Bastelraum und das Wohnzimmer wirklich tauschen soll. Das war schon ein schönes Wohnzimmer, gerade mit dem angeschlossenen Essbereich auch sehr gemütlich bei Partys. Der Essbereich musste auch definitiv bleiben wo er ist – oben ist aufgrund der Schrägen nicht genug Platz dafür.

Aber wie heißt es so schön: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

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