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Gestern habe ich wie versprochen einen Shoppingausflug zu ausgewählten Larp-Paradiesen gemacht: Leder Detmer und Stofflager in Hamburg.

Von Leder Detmer bin ich – abgesehen von den nicht ganz arbeitnehmerfreundlichen Öffnungszeiten – immer wieder begeistert. Riesige Auswahl, viele Restekisten und einfach das freundlichste Personal ever. Egal, mit was für einer Anfrage man ankommt: Ob nun helles Leder für das Steuerrad von Papas Segelyacht oder Schnallen in ganz bestimmten Farbtönen für die Brustplattenbefestigung, die Leute da wissen echt Bescheid. Und kennen Rollenspielerbedürfnisse. :)

Ausbeute aus dem Lederladen

Ausbeute aus dem Lederladen

Im Stoffcentrum in der Papenreye habe ich dann noch eine Menge Woll- und Leinenstoffe gekauft. Das Geschäft ist so ziemlich die beste Möglichkeit für Larper in Hamburg, Stoff zu kaufen, wenn nicht gerade Stoffmarkt ist. Lustigerweise hat mich die Verkäuferin beim Zuschneiden gefragt, ob ich Rollenspielerin bin. „Die Stoffe sprechen für sich“, sagt sie.

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Woll- und Leinenstoff

Abgeschlossen haben wir den Shoppingtag

Letzte Einkaufsstationen waren dann ein Segelbedarfladen in Altona sowie ein Supermarktbesuch mit dem Kauf von zwei schönen Steaks. Abgeschlossen haben wir den Tag dann mit Grillen an der Este. So muss ein guter Tag aussehen. :)

Fernsehen und Nähen - so gefällt es

Fernsehen und Nähen – so gefällt es

Dieses Wochenende hat mich Petrus an die Arbeit an Rakhyrs Klamotten getrieben. Eigentlich war ein Segeltörn geplant, aber bei der Wetteraussicht haben wir das schon am Freitag abgesagt. So blieb mir also Zeit, weiter fürs Conquest zu basteln.

Und das habe ich sehr gemütlich getan, denn im Moment stehen fast nur Handnäharbeiten an. Die Ledertunika ist im Grundstock fertig. Es ist eine Art Wickeltunika geworden, um sie leicht an und aus zu bekommen. Es fehlen „nur“ noch die Ziernähte, weitere Verzierungen sowie der Verschluss. Ich plane eine Art Spinnennetz mit Wachsgarn aus dem Leder herauszuarbeiten, ob ich das zeitlich schaffe ist aber fraglich. (Wie so oft…)

Zeitgleich hat mein Heerführer begonnen, die Brustplatte zu bauen. Ich bin sehr gespannt darauf.

Nachdem ich heute Abend wegen einer Game of Thrones Session mit meinem Bruder beschäftigt bin, geht es dann morgen weiter. Und zwar mit einer groß angelegten Shopping Tour. Ledershop und Stoffladen, ich komme. :)

Danach muss ich mich dann endlich an die Untertuniken und die Hosen setzen, damit der Grundstock steht und die oberen Lederlagen dem angepasst werden können.

Heute mal ein wenig was ungewohntes: Make-up und Frisur. :)

Mit dem Make-up von Rakhyr letztes Jahr auf dem Conquest war ich mal so gar nicht zufrieden. Also alles wie immer: Es muss was Neues her.

Als erstes habe ich mich entschlossen, die weiße Kriegsbemalung durch schwarze zu ersetzen. Dunkler passt definitiv besser zum Charakter.

Das Augenmake-up kommt dieses Jahr nicht aus Centurion, da ich den schwarzen Strich einfach nicht so toll hinbekomme. Ich möchte die Augen jetzt wie Lagertha und Co. aus Vikings machen. Mein erster Versuch dahingehend war gruselig (Pandas allez!), deshalb gibt es da auch vorsichtshalber keine Fotos von. Frustriert habe ich ein wenig Youtube-Suche betrieben und bin dabei auf dieses Tutorial gestossen:

Die Idee, etwas Farbe um das Schwarz zu legen, gefällt mir richtig gut und gibt dem Ganzen mehr Individualität. Ich habe mich statt Karamell für ein rotbraun entschieden.

An der Frisur feile ich schon länger. Letztes Jahr habe ich das erste Mal versucht, den Frisurstil von Lagertha (immer wieder Vikings ^^) zu kopieren, war aber nicht damit zufrieden. Das lag vor allem daran, dass die Haare sehr platt lagen. Das muss sich dieses Jahr ändern. Forza Auftoupieren und so. ^^ Zusätzlich bin ich am Überlegen, ob ich mutig genug für einen Undercut auf der rechten Seite bin. Im Alltag trage ich die Haare eh dorthin gekämmt, also würde es kaum auffallen… Wenn ich doch nicht mutig genug bin (Buhu), wird die Seite angeflochten. Abergundet soll das Ganze mit Federn und Perlen, die habe ich beim Test heute jedoch noch nicht.

Hm... Handyfotos sehen immer komisch aus...

Hm… Handyfotos sehen immer komisch aus…

Und was ist wieder mal das größte Problem? Die blöden Handyfotos, die irgendwie alles nicht mehr ganz so cool aussehen lassen. Grmbl. Da muss ich wohl mal Kat Van S fragen, ob wir mal ein Fotoshooting machen können. Erst einmal gibt es am Wochenende aber eine Segeltour mit Bastelaufgaben: Eine weitere Brettchenborte und die Ledertunika werden mit aufs Boot genommen.

Neben der Conquest-Bastelei brauch ich auch mal ein wenig Abwechslung. Dazu probiere ich im Moment ein paar Handyspiele aus, die ich euch hier nach und nach vorstellen möchte. Kleine Anmerkung dazu: Ich benutze dafür ein Iphone 5 und keinerlei Hacks oder Cheats. (Buhu!)

Als Erstes stelle ich euch das neueste Spiel in meiner Appsammlung vor: Ghost Town.

"Die macht des guten in der Lage zu zerstreuen, auch die dunklen Zauber." Na, was für ein Glück...

„Die macht des guten in der Lage zu zerstreuen, auch die dunklen Zauber.“ Na, was für ein Glück…

Das habe ich mir eigentlich nur aus einer Laune heraus runtergeladen, in einer Phase, in der ich Kurzweil brauchte. Es geht dabei um die Hexe Anna, welche ihren Großvater besucht und in dessen Stadt es vor lauter Geister nur so wimmelt… Anscheinend hat ein Geist dotr mit Hilfe von merkwürdigen Masken die Kontrolle über andere Geister übernommen und lähmt das städtische Leben in der Geisterstadt. Das geht natürlich gar nicht. Zudem muss, um an benötigte Zaubermaterialien zu kommen, immer wieder eine Kammer eines NSCs aufgeräumt werden. Und als Nebenbeschäftigung kann Anna sich noch in ein Märchenbuch begeben um den dortigen Märchencharakteren zu helfen. Also viel zu tun für die kleine Hexe.

Geister bestehen auch schon mal aus Schleimhaufen mit Schuhen auf den Köpfen…

Geister bestehen auch schon mal aus Schleimhaufen mit Schuhen auf den Köpfen…

Hauptsächlich ist man bei diesem Spiel damit beschäftigt, Dreck und Müll per Fingerzeig zu entfernen oder Geister (die sehr seltsame Formen annehmen können) zu verjagen. Aufpassen muss man dabei vor allem darauf, keine Geheimgänge zu verpassen, bevor man die aktuellen Plots löst. Denn sonst kann man die jeweiligen Gebäude nicht mehr besuchen du die dort versteckten Items sind verloren… Das habe ich aber leider erst nach den ersten paar Gebäuden bemerkt.

Was der arme Mann wohl wirklich sagen wollte?

Was der arme Mann wohl wirklich sagen wollte?

Die Handlung ist ziemlich süß aufgebaut und die Charaktere passen auch dazu. Etwas blöd finde ich, dass Anna nicht anpassbar ist und nur in ihrem merkwürdig hexenuntypischem grünen Kleidchen durch die Gegend rennt. Zudem ist die deutsche Übersetzung teilweise sehr holprig.

Alles in allem ist es aber ein sehr süßes Spiel, auch geeignet für jüngere Spieler. Ich empfehle jedem, das Spiel auf dem Iphone zu haben. Wir alle kennen doch das Problem von jüngeren Verwandten, die auf Familienfesten mit Hundeaugen vor einem stehen und nach dem Handy zum Spielen fragen… ;)

Sooo…. Die Pandora-Crew bricht auf zum Tortuga, und endlich endlich habe ich wieder Zeit für Rakhyr. Das ist auch dringend nötig, denn das Conquest ist in weniger als zwei Monaten. Und meine Liste ist lang…

Pappvorlage für neuen Brustpanzer

Pappvorlage für neuen Brustpanzer

Als Erstes habe ich mich mal dran gemacht, eine Vorlage für die neue Brustplatte zu machen. Diese fertigt Gwahyr für mich an, und da ich nicht die komplette Zeit bei ihm Modell stehen kann, arbeiten wir mit der Pappvorlage. Die Brustplatte soll in die leider zu eng gewordene Lederweste von Skritorû eingesetzt werden. Dazu werden noch einige der genähten Lederbänder durch stärkere Riemen ersetzt. Zudem entferne ich die Trupplogos von Skritorû, die kann ich aber bei Bedarf einfach wieder drauf setzen.

Zu eng gefertigte Lederweste für die Lob von Welt

Zu eng gefertigte Lederweste für die Lob von Welt

Zusätzlich war ich Sonntag bei Stoffmarkt Holland in Hamburg. Was Wollstoffe angeht, war es eher enttäuschend, aber ich habe einen ziemlich coolen ledrigen Stoff erstehen können, welcher für den Umhang im Königswachen-Stil aus Game of Thrones geradezu perfekt ist. Wird natürlich viel verranzter und fetziger aussehen als im Original. Was damit aber leider noch fehlt, ist ein schöner Wollstoff für den Spinnenumhang frei nach den Stark-Umhängen aus GoT für die kalten Conquest-Nächte. Da werde ich dann wohl mal die normalen Stoffläden abklappern.

Bei der Lagerausstattung gibt es auch neue Pläne. Es muss zumindest ein neuer, großer Tisch her, da der alte definitiv zu klein ist. Typischer Fall von „Ich hab’s euch ja gesagt“, und ich ärgere mich sehr, dass ich mich damals nicht durchgesetzt habe, aber nun ist es halt so. Positiv denken: Dann nehmen wir den alten halt als Beistelltisch. Und noch mal positiv: Papa hat uns Unmengen an Pappelholz geschenkt, welches zwar noch bearbeitet werden muss, aber schön leicht ist.

Pappelholz in rauen Mengen

Pappelholz in rauen Mengen

Zudem habe ich mir Gedanken um die Müllproblematik gemacht und bei Papa auf dem Scheunenboden ein cooles altes Fass gefunden. Das ist schon ziemlich kaputt, es fehlen zwei Eisenringe, aber die kann man ja ersetzen. Und für die Aufbewahrung von Müllsäcken reicht es allemal.

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